Anke Zillich Bonner Theaterpreisträgerin 2008

Prof. Dr. Kurt P. Tudyka begründete die Stiftung des Theaterpreises zu Beginn der ersten festlichen Verleihung 2008 als ein Akt der Förderung des Schauspiels. Bonn als auch vielfältige Theaterstadt sollte noch mehr ins Bewusstsein der Bewohner dringen und sie faszinieren, generations- und schichtübergreifend von den Alteingesessenen zu den Neubürgern, von den Senioren zu den Studenten, vom Rheinviertel bis hinter den Venusberg und weiter nach Tannenbusch. Theaterpolitik kann nicht nur Kulturpolitik sein, sondern auch zur Sozial- und Integrationspolitik werden. Der Bonner Theaterpreis „Thespis“ sei individuelle Anerkennung und soll kommunale sowie überregionale Resonanz finden. Der Theaterpreis „Thespis“ ist individuelle Anerkennung und soll kommunale sowie überregionale Resonanz finden. Anke Zillich wurde seine erste Trägerin. Sie habe mit ihrer Schauspielkunst sehr genau und sehr persönlich den Zwischenraum zwischen imaginierter Wirklichkeit und konkreter Möglichkeit gefüllt, pries sie Elisabeth Einecke-Klövekorn in ihrer Laudatio. Zu Beginn des Festaktes der Preisverleihung hatte die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann den zahlreich erschienenen Gästen erklärt, dass „die Kammerspiele Flagschiff des Bonner Sprechtheaters sind, ein Magnet auch für die Bewohner jenseits der Stadtgrenze“. Die Bad Godesberger Bezirksvorsteherin Annette Schwolen-Flümann sprach danach die Hoffnung aus, „dass dank der Wachsamkeit der Freunde der Kammerspiele die Diskussion um den Erhalt der Kammerspiele in Bad Godesberg ein für alle Male verstummt ist und wir hier uns noch oft zur Verleihung des Bonner Theaterpreises treffen können, um hervorragende Leistungen auszuzeichnen.“ ty