Birte Schrein Bonner Theaterpreisträgerin 2009

 

Prof. Dr. Kurt P. Tudyka begrüßte im voll besetzten Foyer der Kammerspiele die Gäste der Preisverleihung, indem er die Ensembleleistung hervor hob und dann zur Illustration einen Parforceritt durch die Saison machte, die er als Bildungsreise der Theaterbesucher auf Kandidatensuche umschrieb. Den Thespis-Preis 2009 erhielt Birte Schrein, den Sonderpreis Stefan Heiseke für Regie. Von den zahlreichen Rollen sticht Schreins Verkörperung des „Kunstseidenen Mädchen“ ganz besonders hervor und bleibt unvergessen; das Stück wurde zur längst laufende Produktion des Bonner Schauspiels mit fast hundert Aufführungen. Birte Schrein mahnte in ihrer Danksagung die Stadtpolitiker, sich der Bedeutung des Theaters bewusst zu sein. Den sensationellen Erfolg der Uraufführung von „Die Banalität der Liebe“ verdankt das Stück der durchdachten, sensiblen Inszenierung von Stefan Heiseke. Prof. Dr. Lothar Hönnighausen sprach in seinem Festvortrag zum Thema „Theater universitär betrachtet“. ty